Wimperntusche – Schminktipps & Test für die Auswahl von Mascara

Besonders kreative Geister mögen beim Schminken auch mal ohne das Tuschen der Wimpern auskommen. Für mich persönlich oder in meiner Arbeit als Make up Artist ist das hingegen undenkbar. Die Wimpern richtig zu tuschen, ist für das Schminken eines schönen Augen Make ups essentiell. Punkt!

Es scheint ganz einfach: zum Tuschen der Wimpern braucht man gute Mascara.

Aber welche? Die verschiedenen Ausführungen von Wimperntuschen sind mittlerweile so vielfältig, dass man fast den Überblick verliert.

Ich möchte ihnen bei der Auswahl der richtigen Mascara helfen. Aufgrund meiner jahrelangen Erfahrung als Make up Artist habe ich schon so ziemlich jede Mascara mal ausprobiert!

Aber beginnen wir da, wo alles begann …

Wer hat’s erfunden? Die Ursprünge der Wimperntusche

Zum Glück sind die Zeiten vorbei, in der Frauen auf einen schwarzen Stein spucken mussten, um sich anschließend mit einem Bürstchen die Wimpern zu tuschen. Sogenannte Spucktusche – Sie lachen, aber das ist mal gerade 70 Jahre her, fragen Sie ihre Mütter oder besser die Großmutter.

Und damit wären wir mittendrin in der Geschichte der Mascara! Sie war nämlich ursprünglich gar nicht flüssig sondern bestand aus einem Stein. Der aus Frankreich stammende Brite Eugéne Rimmel (1820 – 1877) erfand im 19. Jahrhundert eine feste Mascara, die in kleinen Blöcken verkauft wurde. Die Oberfläche dieses Blocks oder Stein musste angefeuchtet werden und dann konnte man die flüssige Masse aufnehmen und als Mascara auf die Wimpern auftragen.

Erst 1913 gelang dem Chemiker T.L. Williams durch die Verbindung von Kohlenstaub und Vaseline die Erfindung einer pastenartigen Mascara. Diese Paste wurde in Tuben verkauft und wurde so erfolgreich, dass Mr. Williams zusammen mit seiner Schwester Maybel die Firma Maybelline gründete, heute eines der größten Kosmetikunternehmen mit Sitz in den USA.

Helena_Rubinstein
Helena Rubinstein

Die Kombination aus Fläschen und integriertem Applikator kam dann mit der Helena Rubinstein Mascara 1957 auf den Markt. Damit war die moderne Form der Mascara, wie wir sie heute kennen, endgültig etabliert.

Falls Sie sich übrigens fragen, was eigentlich der Unterschied zwischen Wimperntusche und Mascara ist, lautet die Antwort einfach: Wimperntusche ist die deutsche Übersetzung des englischen Begriffs ‚Mascara‘! Insofern sind das zwei Begriffe für die gleiche Sache.

Neben den Empfehlungen zu konkreten Wimperntuschen in diesem Test, ist die Recherche in der Bestseller-Liste* bei Amazon ein weiterer Einstieg. Gerade die vielen Kundenbewertungen geben häufig die besten Hinweise für gute Produkte!

Ist Werbung für gute Mascara glaubhaft?

Welche Wimperntusche ist die Beste?

Heute gibt es für jede Beschaffenheit der Wimpern passende und gute Mascara. Dünne Wimpern werden dichter, kurze werden länger, gerade bekommen den ultimativen Schwung und so weiter.

Die Werbung lässt da an Superlativen nichts aus. Doch wenig von dem, was in der Werbung an Ergebnissen zu sehen ist, kann mit den Produkten in der Realität erreicht werden. Da hilft nur ein Test!

Wimperntusche

Natürlich gibt es Mascara, die dünne Wimpern verdichten kann. Aber zu glauben, dass man anschließend den Wahnsinns-Augenaufschlag wie auf dem Hochglanzfoto hat, ist glatter Unsinn.

Bei fast allen Werbefotos und Fernsehspots für Mascara tragen die Models falsche Wimpern. Es gibt von Natur aus einfach keine Wimpern, die alle gleich lang und akkurat nebeneinander stehen.

Nichts desto trotz ist Mascara eine tolle Erfindung, denn sie erzielen ihre Wirkung – wenn auch weniger stark als in der Werbung versprochen. Und wenn man die passende und gute Mascara zu den eigenen Wimpern gefunden hat. Außerdem bleibe ich dabei: jedes Augen Make up ist erst mit schön getuschten Wimpern perfekt.

Welche Wimperntusche kaufen? Unser Test

Wasserfeste Wimperntusche

Um gute Wimperntusche zu finden, lässt sich der eine oder andere Test und Fehlkauf leider nicht verhindern – jedenfalls geht es mir so. Oft habe ich schon geglaubt, dass ich die perfekte Mascara gefunden hätte, die ich dann auch mehrmals nachgekauft habe.

Aber nach einiger Zeit war ich der Meinung, dass es eine noch bessere Mascara geben könnte und machte mich wieder auf die Suche. Tja, der ewige immer gleiche Weg zur Perfektion führt über den Test …

Irgendwann kam ich zu der Erkenntnis, mehrere gute Tuschen verschiedener Art gleichzeitig zu benutzen.

Wasserfeste Exemplare

Mein Favorit bei den wasserfesten Wimperntusche ist zurzeit diese hier von Maybelline*:

So benutze ich wasserfeste Mascara für Gelegenheiten die mit Wasser oder Schwitzen zu tun haben, z.B. im Sommer, beim Schwimmen oder beim Ski fahren. Die verschmiert nicht so leicht und eine Dusche hält sie locker aus.

Benutzt man eine Wimpernzange um gerade Wimpern hoch zu biegen, ist man mit wasserfester Mascara ebenfalls besser bedient. Sie wird schneller fest und die Wimpern bleiben oben. Die Wimpernzange von Artdeco* kann ich empfehlen!

Nichtwasserfeste Tuschen dagegen sind feuchter und trocknen langsamer, dadurch gehen die gebogenen Wimpern wieder in ihre natürliche Form zurück.

ANGEBOT
Maybelline New York Volum' Express Turbo Boost Waterproof Mascara
  • 100% Schwarz sorgt für kolossalen Volumeneffekt
  • Innovative Turbo-Boost Bürste für einen langen Wimpern-Fächer
  • Perfekt für empfindliche Augen, auch für Kontaktlinsen geeignet
  • Verdichtetes Bienenwachs, dermatologisch getestet
UVP € 9,98
Preis: € 4,95

Hervorragend ist auch die wasserfeste Max Factor Masterpiece. Sie ist ebenfalls ein Favorit von mir und ich verwende sie sehr gerne persönlich bei meinen eigenen Wimpern!

ANGEBOT
Max Factor Masterpiece Mascara waterproof
  • Sehr haltbare Textur
  • Schmale Gummibürste sorgt für einfachen Auftrag
  • Meine Lieblingstusche unter den Wasserfesten
  • Auch für Kontaktlinsenträgerinnen und empfindliche Augen geeignet
UVP € 10,99
Preis: € 9,95

Allerdings lässt sich wasserfeste Wimperntusche schwieriger entfernen. Entweder man verwendet eine Abschminklotion speziell für wasserfeste Mascara oder ein Öl, damit ist das Abschminken kein Problem mehr.

Nichtwasserfeste Varianten

Alle normalen, nichtwasserfesten Tuschen kommen bei mir zum Einsatz wenn Schwitzen oder Wasser eher unwahrscheinlich sind. Mein Favorit bei diesen Tuschen ist zurzeit Volume Million Lashes von L’Oreal*:

Sie zaubert satte, dicke Wimpern und definieren perfekt. Die Haltbarkeit beträgt bis zu 16 Stunden lang. Aber der Clou ist, das sie sich mit warmen Wasser einfach abwaschen lässt.

ANGEBOT
L'Oréal Paris Volume Million Lashes Mascara
  • Mega Volumen und perfekt definierte Wimpern
  • Einfache Anwendung mit Siliconbürstchen
  • Lang anhaltende Textur ohne zu verschmieren oder zu bröckeln
UVP € 13,99
Preis: € 9,05

Mit einer Wimperntusche die kleine Härchen zum Verlängern und Verdichten enthält, komme ich gar nicht zurecht. Das Ergebnis sieht mir zu klumpig aus. Für Kontaktlinsenträgerinnen würde ich sie auch nicht empfehlen, denn es könnte sich ein Härchen unter die Linse schieben.

Maybelline The Rocket Volum‘ Express

Wenn Sie Mascara mit einer Gummibürste lieben, dann ist die Maybelline The Rocket Volum‘ Express Mascara* für Sie sicherlich interessant. Außerdem wird von dieser Mascara auf Youtube und in Bloggerkreisen immer wieder geschwärmt.

Deshalb haben wir diese Wimperntusche einmal genauer getestet, um zu sehen, was dieses Produkt so interessant macht.

Unser Test der Maybelline The Rocket Volum‘ Express Mascara

In der blauen Tube mit pinkfarbenem Aufdruck sind 9,6 ml Produkt enthalten. Es gibt eine wasserfeste und eine nicht wasserfeste Variante. Der Hersteller verspricht uns ultraschnelles Volumen und das auch noch klumpfrei.

Die Gummibürste ist recht groß, aber nicht zu groß, wenn man den Umgang mit diesen Bürsten ein wenig gewöhnt ist. Aber auch Anfänger kommen schnell damit zurecht. Schon bei einmaligem Tuschen fällt auf, dass die Wimpern schön schwarz gefärbt werden und direkt dichter wirken.

Die Gummibürste gleitet leicht durch die Wimpern und trennt sie direkt. Die Tusche selbst ist recht flüssig. Deshalb sollte nicht zu viel Tusche aufgenommen werden, da ansonsten Patzer passieren können. Nach einem zweiten Durchgang verursacht diese einen regelrechten „Wow-Effekt“.

Die Wimpern sind nicht nur sehr schön verdichtet, sondern weisen auch einen schönen Schwung nach oben auf. Die recht flüssige Konsistenz verleitet leider dazu, zu viel Tusche zu nehmen. Dadurch verkleben die Wimpern etwas.

Deshalb sollten die Wimpern nach jeder Lage einmal mit einem Wimpernkamm oder einem alten Tuschebürstchen durchgekämmt werden. Ganz klumpenfrei geht es nämlich ansonsten leider doch nicht.

Die Haltbarkeit:

Die wasserfeste Mascara schneidet etwas besser ab als die nicht wasserfeste Variante. Trotzdem halten beide Sorten ohne Probleme einen ganzen Tag durch. Bei der nicht wasserfesten Tusche kann sich etwas Farbe auf den Lidern absetzen, wenn Sie lange Wimpern haben.

Durch den Kontakt von Haut und Wimpern geht mit der Zeit etwas Farbe auf das Oberlid über. Am Unterlid hielt die Farbe allerdings ohne Schwierigkeiten. Die wasserfeste Variante färbt nicht ab. Hier haben Sie noch nach 10 Stunden perfekt getuschte Wimpern.

Zum Abschminken reicht bei der normalen Wimperntusche auch jeder Augen-Make-up-Entferner. Etwas schwieriger wird es bei der wasserfesten Mascara. Je ölhaltiger der Entferner ist, desto leichter geht es.

Unser Urteil: Eine schöne Mascara, die Schwung und Volumen bringt.

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Maybelline New York The Rocket Mascara Waterproof Very Black
  • Mit kleinen Definitionsborsten wird jede einzelne Wimper erreicht.
  • Für üppiges Volumen und perfekt definierte Wimpern.
  • Die Mascara gibt es in 2 Nuancen: Very Black, Blackest Black und Waterproof.
UVP € 9,95
Preis: --

Wimperntusche richtig auftragen

Schöne Wimpern

Bei den Bürsten in der Wimperntusche habe ich meine Vorliebe für die biegsamen Gummibürsten entdeckt. Beide von mir empfohlenen Produkte haben Gummibürsten. Sie trennen super gut die einzelnen Wimpern und man erwischt damit jede Wimper.

Durch leichtes Hin-und-her-ruckeln und Hochziehen der Bürste bekommen die Wimpern richtig viel Produkt ab. Zweimaliges Tuschen lässt sie dann wirklich dicht aussehen.

Wimpern tuschen ohne Fliegenbeine

„Fliegenbeine“ nennt man zusammengeklebte Wimpern. Wenn man sehr viele Wimpern hat, ist es schon fast unvermeidlich, das sie sich durch das Auftragen der Mascara berühren und dann zusammenkleben bzw. verklumpen. Meistens überkreuzen sie sich auch noch und dann hat man die typischen „Fliegenbeine“.

Es gibt aber einen ganz einfachen Trick, um die Fliegenbeine wieder zu trennen!

Klebt nun doch mal die eine oder andere Wimper zusammen, kann man sie mit einem Wimpernkamm trennen. Die Zähne des Kamms sollten aus Metall sein und damit werden dann einfach die getuschten Wimpern gekämmt. Der Wimpernkamm von Tweezerman* ist zusammenklappbar.

Er befindet sich auch in meiner Make up Ausrüstung, weil er einfach der beste Wimpernkamm ist!

Tweezerman Wimpernkamm, zusammenklappbar
  • Metallzähne gleiten mühelos durch die Wimpern
  • Nie mehr zusammengeklebte Wimpern
  • Klappbar und Qualität von Tweezerman
Preis: € 11,75

Hat man abends noch was vor, kann man mit jeder Mascara die schon getuschten Wimpern nachbearbeiten.

Extra Tipp:

Das richtige Licht zum Wimpern tuschen ist so wichtig. Damit erst gar keine verklebte Wimpern entstehen und sie exakt getuscht werden können, ist es super angenehm immer und überall die beste Lichtquelle zu haben. Mit einer frontalen Lichtquelle von vorne und um einen Spiegel herum. Ich habe einen tollen Kosmetikspiegel von Beurer* mit integriertem Licht entdeckt. Er hat ein extrem schönes Design, deshalb ist er sehr dekorativ.

Doch viel interessanter ist, das, was er leistet. Mit einer 5 fach Vergrößerung, sowie Netz und Batteriebetrieb ist er schon mal super ausgestattet. Doch der Hit ist seine Beleuchtung. Der Spiegel hat extra helles LED Licht mit 36 LEDs und kann in 3 Stufen gedimmt werden. Das gibt es bei keinem anderen Spiegel. Ausserdem ist die Verarbeitung von sehr hoher Qualität. Für mich eine klare Kaufentscheidung und seinen Preis absolut wert!

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Beurer beleuchteter Kosmetikspiegel BS 99
  • Beleuchteter Kosmetikspiegel
  • Extra helles LED Licht mit 36 LEDs und 400 Lux
  • 5-fache Vergrößerung, Spiegelfläche: 16 x 16 cm
  • Dimmfunktion in 3 Stufen
  • Abschaltautomatik nach 10 Minuten
  • Netzbetrieb und Akkubetrieb
  • Fazit: Besser geht es nicht!
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Preis: € 99,99

Mascara Tipps

Selbst erfahrene Anwenderinnen sind über manche Erkenntnisse noch überrascht. Kein Wunder also, wenn Anfängerinnen den einen oder anderen Fehler machen. Deshalb geben wir einige Mascara Schminktipps für Anfänger und Fortgeschrittene.

Da die Wimperntusche in der Nähe unserer empfindlichen Augen verwendet wird, sollten wir immer sehr sorgfältig mit dem Umgang sein. Im Gegensatz zu Puderprodukten wie beispielsweise Lidschatten kann Mascara nämlich schnell Keime enthalten, die dem Auge nicht guttun.

Auch von der Optik her neigen Mascaras bei Anwendungsfehlern dazu, dass sie unschön wirken. Deshalb haben wir hier für Sie einen kleinen Hilfs-Guide zusammengestellt.

Wissenswertes über Mascara

Wenn Sie empfindliche Augen haben, sollten Sie unbedingt eine Mascara verwenden, die parfümfrei ist. Gerade die Duftstoffe reizen die Augen oftmals sehr. Da alle Produkte augenärztlich getestet sind, nützt Ihnen diese Aussage alleine leider nichts.

Achten Sie deshalb auf Zusätze, die darauf hinweisen, dass die Tusche für sensible Augen geeignet ist, oder direkt mit als „duftfrei“ deklariert wird. Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, sollten Sie nur zu Produkten greifen, die explizit für die Anwendung mit Kontaktlinsen geeignet sind.

Um die richtige Bürste zu finden, müssen Sie sich Ihre Wimpern nur genau ansehen. Sehr kurze Wimpern können am Besten mit einer Bürste mit kurzen Borsten getuscht werden.

Für normal lange und dichte Wimpern eignen sich voluminöse Bürsten besser. Generell ist es aber auch ein wenig Geschmacks- und Übungssache, mit welcher Art von Bürste Sie zurechtkommen.

Zur Zeit ist mein Favorit die All in One Mascara von Artdeco*. Sie hält erstaunlich gut obwohl sie nicht wasserfest ist. Das Volumen lässt sich so lange durch mehrmaliges Tuschen steigern, bis das gewünschte Volumen erreicht ist. Und das ohne zu klumpen.

Wenn Sie sich mehr Volumen wünschen, können Sie vor der Mascara eine Base auftragen. Diese sorgt für eine Extraportion Fülle.

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Artdeco All in One Mascara Nr. 01 Black
  • All in One Mascara stylt Ihre Wimpern perfekt, sie werden sanft umhüllt und erscheinen so voller und länger
  • Die spezielle Mascarabürste vereint zwei Bürsten miteinander
  • Bürsten Bereiche mit einer höheren Dichte der Fasern trennen die Wimpern optimal, während Bereiche mit niedriger Faserdichte für mehr Farbe und Volumen sorgen
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Preis: € 13,23

Auch verdichtende Fasern oder verlängernde Härchen sind hier sehr hilfreich. Allerdings sind diese Härchen nicht für Kontaktlinsenträgerinnen geeignet. Diese winzigen Fasern oder Härchen könnten unter die Kontaktlinsen geraten. Das dürfte sehr unangenehm sein.

Ungeübte sollten immer ein Wattestäbchen bei der Hand haben. Damit lassen sich Patzer ganz schnell korrigieren.

Wimperntusche kann die Wimpern sogar pflegen. Jedoch sollten Sie die Mascara immer abschminken, bevor Sie zu Bett gehen. Ansonsten drohen Wimpernbruch und Ausfall.

Gebrauchsanweisung

Gerade bei sensiblen Augen sollten Sie nur Wimperntusche kaufen, die versiegelt ist. Denn häufig öffnen Kunden im Laden die Tuben zum Test und Luft gelangt an das Produkt. So können in einer vermeidlich neuen Mascara schon Keime enthalten sein.

Pumpen Sie mit dem Bürstchen nie zu sehr. Damit gelangt ebenfalls viel Luft in die Tube. Mehr Farbe nehmen Sie damit eigentlich nicht auf.

Streifen Sie überschüssige Mascara nie am Schraubverschluss ab. So schließt das Produkt nicht mehr richtig und trocknet schneller aus.

Generell hält Mascara mindestens drei Monate, nachdem sie geöffnet wurde. Einige Hersteller geben sogar neun bis zwölf Monate an.

Dabei sollten Sie sich aber auf Ihre Nase verlassen. Machen Sie den Test. Riecht das Produkt komisch oder bröckelt, ersetzen Sie es lieber.

Mascaras unter der Lupe

Wimpern tuschen

Eigentlich sollte es längst bekannt sein, doch allzu gerne schiebt man diese unbequemen Fragen einfach beiseite: Enthalten meine Kosmetikartikel bedenkliche oder gar gefährliche Inhaltsstoffe?

Kaum eine Frau verlässt das Haus ohne die tägliche Routine vor dem Spiegel. Auch wenn es doch mal nicht mehr für ein gründliches Make-Up reicht, in der Regel greifen wir mindestens zu Wimperntusche, ein bisschen Rouge und Lippenstift.

Gerade bei Wimperntusche hört man immer wieder, dass in einigen Produkten bedenkliche Inhaltsstoffe gefunden wurden. Leider wurden diese Substanzen nur in den günstigen und daher vermeintlich minderwertigen Produkten gefunden. Nein, auch Produkte in den höheren Preiskategorien waren betroffen.

Es hilft also nur eins, aufraffen und die eigene Mascara Sammlung auf gefährliche Inhaltsstoffe überprüfen.

Was ist zu beachten

Besonders negativ fallen die eigentlich verbotenen Nitrosamine auf. Sie werden als stark krebserzeugend eingestuft und stehen zudem im Zusammenhang mit der Entstehung von Alzheimer und Parkinson.

Zudem enthalten einige Mascara sogenannte PEG-Derivaten, die die Haut durchlässiger und aufnahmefähiger machen. Also so auch mögliche Giftstoffe leichter in den Körper gelangen können. Die Kombination beider Substanzen in Kosmetika wird daher als besonders kritisch betrachtet.

Leider hört die Liste damit noch nicht auf, einige Produkte enthalten Spuren von Nickel, was besonders für Allergiker schwierig werden kann.

Zudem kommen noch einige bedenkliche Farb- und Duftstoffe. Hierzu gehören Farbpigmente, die durch die Verbrennung von Erdöl hergestellt werden sowie die Duftstoffe Coumarin, Citronellöl und Geraniol, die Allergien auslösen können.

Bio-Produkte eine gute Wahl

Positiv fallen die Bio-Produkte auf, auch die günstigeren Varianten erhalten gute bis sehr gute Ergebnisse in relevanten Tests.

Grundsätzlich sind die Bio-Mascara also sehr zu empfehlen, leider gibt es sie noch nicht als wasserfeste Variante und sie brauchen auch länger um zu trocknen. Wer mit diesen kleinen Mankos leben kann, kann mit bedenkenlos nachtuschen.

Inhaltsstoffe von Wimperntuschen

Welche Inhaltsstoffe sind gewöhnlich in der Mascara und was bewirken sie? Hier eine Übersicht mit den Wirkungsweisen:

InhaltsstoffWirkungsweise
Wasser/AquaLösemittel, welches der Mascara ihre Konsistenz gibt.
Alcohol/AlkoholKonservierendes Hilfsmittel und Lösemittel mit entfettenden und reinigenden Eigenschaften.
Cera AlbaWird vor allem bei Naturkosmetik für Mascara eingesetzt. Somit wird die Tusche schön cremig.
AlginFilm- und Gelbildner, die wichtig für die Konsistenz von Mascara sind.
Glyceryl StearateEmulgator und Lipid mit rückfettenden Eigenschaften.
CarnaubaCarnaubawachs , welches aus den Blättern der Carnaubapalme gewonnen wird. Das Wachs wirkt glättend und rückfettend und wird bei Mascara vor allem für geschmeidige Wimpern eingesetzt, damit diese nicht abbrechen.
Filmbildner und WeichmacherStyrene ,Acrylates , Ammonium , Methacrylate Copolymer uva. sind chemische Weichmacher. Eine natürliche Alternative ist beispielsweise Shellac, welches ebenfalls glättende Eigenschaften besitzt. Diese Eigenschaften sind für Mascara sehr wichtig, damit das Ergebnis die Wimpern ohne Klumpen einhüllt.
FarbstoffeFür Mascara werden je nach Farbgebung unterschiedliche Farben eingesetzt. Die meisten Farbstoffe sind mineralischen Ursprungs. Für schwarze Mascara sind Ci 77492 und Ci 77499 deutlich unbedenklicher als beispielsweise Ci77289. Hier ist der Grundton zwar Grün, trotzdem wird dieser Farbton häufig schwarzer Mascara beigemischt.
KonservierungsmittelDa Mascara mit den Augen in Kontakt kommt, ist ein Konservierungsmittel unerlässlich. Allerdings gibt es hier große Unterschiede. Die Konservierungsmittel, die Parabene enthalten, sollten generell gemieden werden. Zusätzlich sind Edta und Bht umstritten. Bessere Alternativen sind Tocopherol, Citrit Acid und Butylene Glycol.
DuftstoffeDuftstoffallergiker sollten parfumfreie Mascara verwenden, da alle zugelassenen Duftstoffe die Augen reizen können. Generell sind die Duftstoffe allerdings unbedenklich. Hinter Bezeichnungen wie Geraniol, Linalool, Citral, Farnesol und Citronellol verbergen sich verschiedene Duftrichtungen. Wer empfindlich ist, verzichtet lieber darauf.
SilikoneAuch in Mascara werden Silikone verwendet. Sie sollen die feinen Haare glätten und für eine seidige Optik sorgen. Leider lagert sich Silikon auf den Wimpern ab und sorgt so dafür, dass sie schneller brechen. Außerdem ist Silikon schon in der Herstellung sehr bedenklich für die Umwelt. Hinter folgenden Begriffen steckt Silikon: Cyclopentasiloxane, Cyclohexasiloxane, Cyclomethicone, Dimethicone, Methicone, Phenyl Trimethicone und Polymethylsilsesquioxane.

100 Jahre Mascara – eine kleine Zeitreise

Die Wimperntusche wird 100 Jahre alt. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Eines unserer liebsten Beauty-Tools feiert Geburtstag.

Zwar färben sich Menschen schon sehr viele Jahrhunderte die Augen schwarz, doch die erste mascaraähnliche Creme wurde erst 1913 gemischt und einige Zeit später vertrieben.

Davor waren es meist rußhaltige Pasten, die zum Schminken genutzt wurden. Damit konnten dann Kajalstriche gezogen oder auch die Wimpern eingefärbt werden. Da die Augen schon früh als Fenster zur Seele galten, wurden die Augen auch immer besonders in Szene gesetzt.

Im viktorianischen Zeitalter fanden Frauen in Europa gefallen daran, ihre Augen zu verschönern. Hier wurden von Zofen und Apothekern Pasten für den Hausgebrauch gemischt.

Erst im 19. Jahrhundert gelang es dem französischstämmigen Chemiker Eugene Rimmel, einen Farbblock herzustellen. Dieser wurde bei Bedarf angefeuchtet und die Farbe mit einem Pinsel aufgetragen.

1913 erfand der amerikanische Chemiker T.L. Williams für seine Schwester Maybel eine Mischung aus Vaseline und Kohlenstaub die erste wirkliche Mascara.

1915 gründet er dann das bekannte Label „Maybelline“ und versendet seine Erfindung.

1932 schafft es die Wimperntusche schließlich in die Geschäfte. Mit einer unglaublichen Vielfalt und Innovationen kann bei Maybelline in Mascara geschwelgt werden.

Super gut finde ich die Wimperntusche Maybelline Jade Volum Express The Colossal Smokey Eyes Mascara*. Sie sorgt für colossales Volumen. Selbst feinste Wimpernhärchen werden schon nach einem Auftrag verdichtet.

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Maybelline New York Mascara Colossal Volum'Express Smoky Eyes dangerous smoky black
  • Die Wimperntusche verhilft zu langen, vollen Wimpern ohne zu verkleben
  • Durch die Kollagen-Formel zaubert der Mascara perfekt geformte Wimpern mit kolossalem Volumen
  • Der Smokey Eye Mascara verhilft zu einem intensiven Schwarz mit Matteffekt
  • Die Mascara ist für Kontaktlinsen und für empfindliche Augen geeignet
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Preis: € 9,77

Die rasante Entwicklung der Mascara

Die Anwendung der ersten Wimperntusche war noch etwas umständlich. Durch die Vaseline ließ sich das Produkt zwar leicht auftragen, verwischte aber auch schnell. Dadurch wurde sie schnell weiterentwickelt.

Denn gerade in den zwanziger Jahren war der Bedarf riesengroß. Die Filmindustrie entdeckte Mascara für ihre Leinwandstars und propagierte lange und dunkle Wimpern. Häufig wurden dabei auch augenreizende Stoffe verwendet, sodass die Tusche einen schlechten Ruf bekam.

Trotzdem eiferten die Frauen dem Schönheitsideal ihrer Stars nach und nutzten vermehrt Mascara. Die österreichische Sängerin Helene Winterstein-Kambersky entdeckte bei ihren Auftritten, dass die Wimperntusche im Scheinwerferlicht schnell flüssig wird und verläuft.

Sie versucht, die Formel zu verbessern und ihr gelingt tatsächlich 1935 eine wasserfeste Mascara, die sie sich patentieren lässt.

1957 beginnt die Wimperntusche, ihre heutige Form anzunehmen, denn die Kosmetikunternehmerin Helena Rubinstein entwickelte ein System, bei dem die Farbe direkt aus der Tube auf den Pinsel gelangte.

Bis zum heutigen Tag sind die Wimperntuschen von Helena Rubinstein gefragt und warten immer wieder mit einem neuen Design auf. Wie die Lash Queen Feline Blacks Waterproof*. Sie sorgt für fantastische satte schwarze, lange und volle Wimpern.

Ausserdem ist sie augenärztlich getestet und eignet sich daher auch für empfindliche Augen.

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Helena Rubinstein Lash Queen Unisex, Mascara, Feline Blacks Waterproof
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1960 war es dann wieder die Urfirma Maybelline, die das erste Bürstchen in einem Flacon entwickelte und auf den Markt brachte.

In den achtziger Jahren wurde die Produkte dann bunt. Von Pink über Blau und Grün gab es sämtliche Nuancen. Auch eine farblose Variante wurde entwickelt, damit Frauen, die von Natur aus dunkle und dichte Wimpern haben, diesen nur etwas Schwung verleihen können.

Heute bleiben kaum noch Wünsche offen. Verlängernde Fasern sorgen für Volumen und Länge, pflegende Stoffe regen dabei das Wimpernwachstum an. Wasserfeste Produkte gehören zum Standard und lassen sich mit entsprechenden Produkten leicht abschminken.

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Schlagwörter: Wimpern

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