Ist Trockenshampoo schädlich? » Bestes Trockenshampoo – wie Sie es richtig anwenden!

Lassen Sie die Haare wieder frisch duften mit Shampoos für die Trockenwäsche
Trockenshampoo

Trockenshampoo ruft bei vielen Frauen immer noch ein Gefühl von Unbehagen hervor. Dabei ist dieser Helfer mittlerweile viel besser als viele Frauen annehmen. Vorbei sind die Zeiten als Trockenshampoo noch fiese Rückstände in Form von Grauschleier im Haar hinterlassen hat.

Auch der Duft, der irgendwo zwischen Großmutter und Krankenhaus lag, ist mittlerweile verbesserten Rezepturen gewichen. Grund genug, diesen kleinen Helfer im Schrank zu haben.

Denn Trockenshampoo kann an hektischen Tagen zum Retter in der Not werden, wenn eigentlich eine Haarwäsche notwendig wäre.

Weitere Vergleiche finden Sie bei mir zu SilbershampooShampoo ohne Silikone, Haarseife und Haarkuren.

Was ist Trockenshampoo?

Trockenshampoo oder englisch „Dry Shampoos“ gibt es seit den 60ger Jahren. Es ist eine pulverförmige Substanz, die aus Pflanzenstärke wie Maisstärke oder Reisstärke und Silicat-Salzen sowie zum Teil auch aus Reismehl hergestellt wird. Trockenshampoos ähneln einem Puder zum aufsprühen und werden daher auch meist in Spraydosen angeboten. Diese Spraydosen zur Auffrischung am Haaransatz enthalten Treibgase wie Butane und Isobutane, damit das mühelose aufsprühen gelingt.

In den ersten Jahren war es sehr beliebt obwohl es zu der Zeit immer einen sehr unangenehmen Duft hatte und das Haar mit einem Grauschleier versehen hat. Inzwischen werden Duftstoffe wie Linalool zugesetzt. Damit wird leider nicht immer der unangenehme Geruch restlos neutralisiert, aber die verschiedenen Duftkombinationen machen es deutlich erträglicher.

Hier lohnt es sich meiner Erfahrung nach, Shampoos für die Trockenwäsche von verschiedenen Herstellern auszuprobieren, um eines mit einem angenehm frischen Duft zu finden. Zur Orientierung sind Produktbeschreibungen hilfreich, die Düfte wie fresh, frisch oder Frottee anzeigen. Dabei handelt es sich meistens um einen guten Griff.

Manche Menschen reagieren auf Duftstoffe und insbesondere Linalool aber allergisch, sie sollten daher vorsichtig sein. Bezüglich des Grauschleiers sind die Formeln der Inhaltsstoffe heutzutage soweit angepasst, dass der Schleier der Vergangenheit angehört.

Immer häufiger kommt es daher als Trendprodukt wieder zum Einsatz.

Der Effekt von Trockenshampoo ähnelt einem absorbierenden Löschpapier. Die pulverige Substanz bindet Fett im Haar, Haaransatz und auf der Kopfhaut. Sie wird dazu gut einmassiert und lässt sich anschließend ausbürsten. Sehr praktisch um eine zeitaufwendige Haarwäsche zu sparen und zum zwischendurch auffrischen. Das Ergebnis sind frisch erscheinende Haare, die sich gut greifen lassen.

Nach dem Bürsten können Sie die Haare wie gewohnt stylen und sich die gewünschte Frisur zaubern. Am besten bürstet man das Haar mit Naturborsten aus.

Auf Dauer können Sie natürlich nicht auf die Haarwäsche verzichten. Für eine gründliche Reinigung der Haare sind Wasser und Shampoo erforderlich. Trockenshampoo kann immer nur eine Zwischenlösung sein. Spätestens nach der dritten Anwendung ist eine normale Haarwäsche fällig – zumindest empfehlen das die Hersteller!

Auch nach einer Haarwäsche kann die Verwendung von Trockenshampoo von Vorteil sein. Das Haar muss allerdings wirklich trocken sein! Wenn Sie das Puder dann auf das Haar und den Kopf auftragen, stärken Sie gerade bei geschmeidigem Haar die Griffigkeit. Besonders gut, wenn man die Haare hochstecken möchte. Der Effekt funktioniert fast wie ein Haarspray-Ersatz und gibt zusätzliches Volumen.

Ihr Haarton sowohl in der Naturfarbe als auch bei colorierten Haaren wird übrigens nicht verändert.

Widerlegte Vorurteile

Es ist unhygienisch, die Haare ohne Wasser zu waschen?

Trockenshampoo im Haar
Trockenshampoo im Haar

Falsch! Natürlich ist die wasserfreie Lösung beim Haarewaschen kein Dauerzustand. Jedoch schafft modernes Trockenshampoo nicht nur Fett aufzunehmen, sondern es neutralisiert sogar Gerüche. Fettende Kopfhaut wird wieder frisch, von Talg befreit und somit gereinigt.

Trockenshampoo lässt sich ganz schlecht aus dem Haar entfernen und sieht aus, als hätte man Schuppen?

Falsch! Heutzutage lassen sich die Formulierungen ganz leicht auskämmen. Selbst auf dunklem Haar bleiben keine Spuren. Etwas effektiver wird die Anwendung, wenn Sie die Haare kurz mit einem Handtuch frottieren.

Eine ständige Anwendung von Trockenshampoo ist schädlich und strapaziert das Haar

Falsch! Da die Produkte aus Stärke und Silikat bestehen, gibt es keine Bedenken gegen häufige Anwendungen. Der Wirkstoff Silikat entzieht dem Haar das Fett, das ist schon das ganze Geheimnis und daran ist nichts schädliches festzustellen! Auch enthalten moderne Produkte keine Silikone, die das Haar belasten könnten.

Gerade für sehr fettiges Haar ist besser ab und an eine Haarwäsche auszulassen. Durch das häufige Waschen mit zu vielen Pflegestoffen wird das Nachfetten der Haare mitunter gefördert. Generell sollten Sie pflegende Inhaltsstoffe bei fettigem Haar reduzieren.

Trockenshampoo Anwendung – so geht es richtig

Das Produkt darf immer nur in absolut trockenes Haar gesprüht werden. Dies ist sehr wichtig, da die Haare sonst verkleben. Entscheiden Sie sich immer für Shampoos in einer Sprühdose, d.h. Spray. Streuer sind nur für sehr kurzes Haar geeignet.

Geben Sie das Spray vor allem in die Ansätze des Haares. Das Treibgas sprüht die Substanz als feine Partikel auf das Haar. Dabei genügend Abstand halten, damit sich die feinen Partikel des Spray auch gut verteilen können. Mindestens 20 Zentimeter sollte der Abstand schon betragen. Lassen Sie das Trockenshampoo nach dem Sprühen kurz einwirken.

Danach etwas mit den Fingerspitzen einarbeiten, besonders am Haaransatz massieren und dann durchbürsten. Eventuelle Rückstände lassen sich auch sehr gut mit der Kaltluftstufe eines Föhns aus den Haaren pusten bzw. föhnen. Als Ergebnis sieht das Haar aus wie aufgefrischt. Frisieren Sie sich anschließend wie Sie es von ihrem normalen Styling gewöhnt sind.

Welche Trockenshampoos sind empfehlenswert?

Jede Frau hat natürlich ihre persönlichen Vorlieben und Abneigungen. Auch die eigene Haarstruktur und die Menge an Talg entscheiden, welches Produkt individuell gut wirkt. Generell sollten Sie Trockenshampoo nicht erst anwenden, wenn das Haar strähnig oder vollkommen durchgefettet ist.

Besser schon zur Spraydose greifen, wenn die Ansätze platt liegen. Denn das beste Trockenshampoo zaubert als Nebeneffekt auch Volumen und die pudrige Substanz des Spray hilft dabei, Stabilität beim Styling von Hochsteckfrisuren  und damit ein besseres Ergebnis zu bekommen.

Batiste oder von Lee Stafford?

Vor allem die Label Lee Stafford und Batiste haben eine Auswahl für alle Haartypen und verschiedene Haarfarben. Aber auch Hersteller wie Nivea oder Maria Nila produzieren Trockenshampoos in verschiedenen Millilitern Sprays, mit und ohne Duftstoffe und für alle Haartypen.

Für Trockenshampoo Batiste habe ich ein gutes Anwendungs-Video gefunden, dass Sie sich hier gerne direkt anschauen können:

 

Der Bestseller bei Amazon ist dagegen das Trockenshampoo von Schwarzkopf!

Wer es lieber absolut natürlich mag, verwendet von Dr. Hauschka das Seidenpuder. Auch Babypuder ist eine relativ natürliche Variante, aber Vorsicht, dann kommt es wieder zu dem ungewünschten Grauschleier!

Trockenshampoo bei Drogeriemärkten wie DM oder Rossmann kaufen?

Natürlich können Sie das Batiste Trockenshampoo auch bei DM oder Rossmann kaufen. Es gibt im Drogeriemarkt Rossmann außerdem ein gutes Trockenshampoo der Eigenmarke Isana, welches für den geringen Preis ganz solide ist.

Testsieger bei Stiftung Warentest?

Leider hat die Stiftung Warentest bisher Trockenshampoos nicht getestet. Dementsprechend kann ich auch leider keinen Testsieger präsentieren. Ich werde das aber kontinuierlich im Auge behalten und sobald die Stiftung Warentest einen Praxistest durchführt, anschließend hier darüber berichten und informieren.

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unannehmbar (bitte Feedback per Email senden!)schlechtmittelmäßiggutdanke, sehr gute Tipps! (10 Bewertung(en), im Durchschnitt: 4,80 von 5)
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