Duttkissen selber machen & Anleitungen für einen Dutt

In vielen Hochsteckfrisuren wird ein Duttkissen verwendet. Viele Frauen sind dann etwas ratlos, da sie so etwas gar nicht kennen.

Duttkissen gibt es in unterschiedlichen Varianten und sind in Drogerien sowie beim Friseur erhältlich.

Die Duttkissen werden in drei Farbvarianten angeboten. Hellbeige wird für blondes Haar genutzt, braune Duttkissen für braunes Haar und schwarze Duttkissen sind für dunkle Mähnen.

Alle Duttkissen haben jedoch eines gemeinsam, sie geben der Frisur Volumen und Stabilität.

Wir stellen Ihnen hier die gängigsten Modelle vor und verraten, wie sie verwendet werden.

Knotenrolle als Duttkissen

Die Knotenrolle sieht ein wenig aus wie ein Donut. Bei diesem Duttkissen handelt es sich also um einen dicken Ring mit einem Loch in der Mitte.

Die meisten Knotenrollen bestehen aus Polyamid und erinnern von Optik und Struktur ein klein wenig an einen Topfkratzer oder an einen Donut.

Aber keine Angst, Duttkissen sind deutlich haarschonender als ein Schwamm.

Wie macht man einen Dutt?

Die Knotenrolle wird im Normalfall über einen Pferdeschwanz gezogen und die Haare werden dann darüber drapiert und festgesteckt. So entsteht eine sehr schöne Duttform.

Wer sehr lange Haare hat, kann das Resthaar anschließend flechten und um die Duttbasis legen.

Den besseren Halt hat man aber mit der Variante, die wir Ihnen in dem folgenden Video zeigen:

Schauen Sie sich das Video an und Sie werden sehen, dass es gar nicht schwer ist sich einen haltbaren Dutt selber zu machen.

Viele weitere kreative Dutt Frisuren haben wir hier: Schauen Sie sich das Video an und kreieren sie Ihre individuelle Dutt Frisur:

Sockendutt – Duttkissen selber machen

Ein gekrempelter Dutt wird etwas fülliger und ist ideal für feines Haar. Auch hierbei ziehen Sie das Duttkisssen über den Pferdeschwanz, beugen sich vor und führen den Donut bis zu den Haarspitzen.

Nun werden die Haare einfach aufgekrempelt, so wie Sie es auch mit einem Ärmel machen würden. Bis zum Haargummi krempeln, die Haare gleichmäßig über das Duttkissen ringförmig verteilen und mit einigen Haarnadeln fixieren.

Diese Duttform wird „Sockendutt“ genannt. Denn eine solche Knotenrolle kann auch aus einer Socke hergestellt werden.

Dazu einfach den Zehenbereich einer etwas dickeren Socke abschneiden und die Socke aufkrempeln. Es entsteht ein Ring, der ebenfalls wie ein Donut aussieht.

Es ist sinnvoll, eine Sockenfarbe zu wählen, die als Duttkissen unter der eigenen Haarfarbe nicht auffällt.

Haarrolle als Duttkissen

Die Haarrolle ähnelt der Knotenrolle, allerdings kann sie zu einem langen Stück geöffnet werden. Der Ring ist mit einem Druckknopf geschlossen, so dass dieser jederzeit geöffnet werden kann.

Der Vorteil der Haarrolle liegt darin, dass die Haare ganz einfach aufgewickelt werden können, ähnlich wie bei einem großen Lockenwickler. Dann wird der Druckknopf geschlossen und es entsteht die gleiche Optik wie mit der Knotenrolle.

Haarunterlage als Duttkissen

Ein Haarpolster ist eine Unterlage aus Zellwolle, die mit einem Haarnetz in Form gehalten wird. Sie ist eine ideale Basis für einen üppigen Chignon oder andere Hochsteckfrisuren.

Das Polster wird einfach mit Haarnadeln am Hinterkopf befestigt und die Deckhaare werden nach Wunsch über das Duttkissen frisiert.

Ein Dutt lässt sich mit verschieden Tools einfach frisieren:

  • Mit einem Duttkissen – ähnelt einem Donut.
  • Mit einer Socke, bei der die Zehen abgeschnitten werden.
  • Oder mit einer Duttrolle, die mit einem Druckknopf zum Duttkissen wird.
  • Auch mit einer Haarunterlage lässt sich ein Dutt herstellen.
  • Geschickte Frauen im Umgang mit ihren Haaren bekommen den Dutt auch ohne Duftkissen hin,allerdings hat der Dutt dann weniger Volumen.

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