Lidstraffung: Methoden der operativen Oberlidstraffung
Mit dem Alter verändert sich unser Körper. Äußerlich sind Veränderungen meist zuerst im Gesicht und dort vor allem im Bereich der Augen erkennbar. Mit zunehmendem Alter produziert der Körper nicht mehr so viel Kollagen, das für die Stabilität und straffe Beschaffenheit des Gewebes und somit für das jugendliche Erscheinungsbild der Haut zuständig ist. Zudem ist die sensible Haut der Augenpartie am stärksten von Einflüssen wie Stress, Schlafmangel oder UV- Einstrahlung betroffen. Dies und bisweilen eine genetisch bedingte Anlage haben ein Erschlaffen der Augenlider im Alter zur Folge.
Oberlidstraffung zur Korrektur von Schlupflidern
Die Gesichtschirurgie hat verschiedene Methoden der Lidstraffung entwickelt. Erschlafft die Haut im Bereich des Oberlides spricht man umgangssprachlich von Schlupflidern. Insgesamt wirken die Augen durch erschlaffte Oberlider kleiner, das Schminken wird durch die nun teilweise verdeckte natürliche Lidfalte erschwert. Neben ästhetischen können auch medizinische Gründe für eine Oberlidstraffung sprechen, wenn beispielsweise in sehr ausgeprägten Fällen sogar das Gesichtsfeld eingeschränkt ist.
Bei der Oberlidkorrektur werden überschüssige Anteile des Schlupflides operativ entfernt. Dafür werden zunächst im Rahmen eines Vorgesprächs die Augenlider genau vermessen und für die genaue Orientierung bei der späteren Operation der Hautüberschuss angezeichnet. Da beim operativen Eingriff der Schnitt genau entlang der Lidfalte gesetzt wird, verläuft die spätere Narbe dort sehr unauffällig. Neben der Entfernung des Haut- Muskel- Überschusses kann im Rahmen einer solchen Operation auch überflüssiges Fettgewebe aus dem Oberlid entfernt werden.
Behandlung von Schlupflidern durch Botulinumtoxin oder Laser
Neben den operativen Eingriffsmöglichkeiten zur Straffung des Oberlides gibt es je nach Befund auch die Möglichkeit, durch Einspritzen von Botulinumtoxin oder durch Laserbehandlung Einfluss auf das Schlupflid zu nehmen. Ein operativer Eingriff dauert für gewöhnlich nicht länger als 1,5 Stunden und kann ambulant mit örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Bereits nach einer Woche können die Fäden gezogen werden.
Im Allgemeinen ist keine medizinische Nachsorge nötig, allerdings kann es mehrere Wochen dauern bis eventuell auftretende Schwellungen und Blutergüsse abgeklungen sind. Mindestens zwei Wochen lang sollte das Auge besonders geschützt und Sport sowie körperliche Anstrengungen vermieden werden. Die Kosten für einen solchen Eingriff können zwischen 1000 und 2500 Euro liegen und sind natürlich von der genauen Art der Behandlung abhängig.
Bildnachweis: © elavuk81 – Fotolia.com
Verwandte Artikel:






Im Anschluss an die Behandlung sind sie mobil und können nach Hause gehen oder besser abgeholt werden. Es resultieren neben Schwellungen und Hämatomen für einige Tage jedoch kaum private oder berufliche Ausfallzeiten. Man sollte sich aber noch für 1-3 Tage etwas Ruhe und Entspannung einplanen.