Was ist eine Leave-in-Spülung?

Leave-in-Kur anwenden - in den Spitzen und Längen verteilen
Leave-in-Kur anwenden – in den Spitzen und Längen verteilen

Bei einem Leave-in-Conditioner handelt es sich um ein Produkt für die Haarpflege, welches einer Haarspülung ähnelt. Im Unterschied zur klassischen Spülung als letzten Schritt des Haare waschens wird ein Leave in Conditioner nicht ausgespült, sondern verbleibt im Haar.

Anschließend nach der Verwendung kann das Haar ganz normal gestylt und getrocknet werden – jetzt aber mit einem Extra an wertvollen Pflegestoffen, die helfen, die empfindliche Haarstruktur zu schützen.

Viele Leave-in-Produkte enthalten reparierende Inhaltsstoffe und können daher Schäden von Hitzestyling oder Colorationen reduzieren – bis tief in die Haarspitzen.

Welche Vorteile hat ein Leave in Conditioner?

Da das Produkt nicht ausgespült wird, hat es eine sehr lange Einwirkzeit, in der die pflegenden Nährstoffe optimal vom Haar aufgenommen werden können. Mit den enthaltenen reichhaltigen Ölen und Extrakten wird das Haar geschmeidig, kämmbar und glänzend gepflegt.

Auch Probleme mit Frizz werden gelöst: indem feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe Wasser ins Haar ziehen und es gleichzeitig darin abspeichern, werden abstehende Härchen reduziert. Aus diesem Grund eignen sich Leave-in-Haarspülungen auch besonders für coloriertes Haar, welches durch die austrocknende Wirkung der Farbbehandlung oftmals zu Frizz neigt und extra viel Aufmerksamkeit verlangt.

Abschließend sind die Leave in Spülungen eine effektive Maßnahme gegen Spliss. Durch das Plus an Nährstoffen wird strapaziertem und brüchigem Haar vorgebeugt. Bereits strapazierte Längen werden intensiv umsorgt und so Haarbruch vermieden.

Daher bietet sich diese Extrapflege gerade für Locken an, die oft kraus sind und sich nach dem Waschen nur schwer kämmen lassen. Aber nicht nur lockiges Haar freut sich über eine Leave-in- Haarkur: bei feinem Haar sind die Haarpflegeprodukte insbesondere in Spray Form ideal, um zu pflegen, aber gleichzeitig das Volumen zu bewahren.

Was ist der Unterschied zwischen Leave-in-Conditioner und normalem Conditioner?

Im Gegensatz zu normaler Haarspülung bei der Haarwäsche wird der Leave-in-Conditioner anschließend nicht ausgewaschen. Er dient vielmehr der zusätzlichen Portion Pflege und Feuchtigkeit, die insbesondere trockenem Haar schnell fehlt.

Für Eilige lohnt es sich, ein Leave-in-Produkt im Haus zu haben. Es ersetzt zwar auf lange Sicht keine Haarpackungen, kann aber als Notfallhilfe auch mal anstatt der Haarkur benutzt werden, wenn Sie gerade keine lange Einwirkzeiten in Kauf nehmen können.

Welche Inhaltsstoffe enthalten Leave-in-Conditioner?

Je nach Haartyp und Haarbedürfnis sowie Marke können verschiedene Inhaltsstoffe vorkommen. Weil eine Leave-in Spülung jedoch dazu dient, Feuchtigkeit ins Haar zu bringen, kommen einige Wirkstoffe besonders häufig vor.

Dazu zählen zum Beispiel Aloe Vera Extrakt, Glycerin und Panthenol. Diese Extrakte sind extrem feuchtigkeitsspendend und dabei nicht „schwer“, das heißt sie rauben dem Haar kein Volumen.

Weiterhin kommen reichhaltig pflegende Öle wie Arganöl, Avocadoöl oder Olivenöl in Leave-in Haarspülungen vor. Mit ihren kräftigenden und aufbauenden Eigenschaften verleihen sie dem Haar Geschmeidigkeit und Glanz.

Wann und wie oft sollten Sie einen Leave-In-Conditioner anwenden?

Glanz und Geschmeidigkeit dank Leave in Kur
Glanz und Geschmeidigkeit dank Leave in Kur

Am wirkungsvollsten ist es, wenn man die Spülungen ohne ausspülen nach jeder Haarwäsche aufträgt. Denn so erneuern Sie die schützende und aufbauende Wirkung des Leave-in-Conditioners, die mit dem Waschvorgang leider auch aus dem Haar gelöst wurden.

Als Resultat ist Ihr Haar widerstandfähiger gegen äußere Einflüsse, hat Glanz und sieht gesund aus. Zudem können Sie das Produkt auch zwischendurch verwenden, wenn sich Ihr Haar trocken anfühlt. Seien Sie dann aber besonders bei feinem Haar sparsam mit der Menge, damit das Haar nicht wie beschwert herunterhängt.

Wie benutzt man einen Leave in Conditioner?

  1.  Zuerst waschen Sie sich wie gewohnt das Haar.
  2. Anschließend muss das Haar ein wenig trocknen.
  3. Geben Sie nun das gewählte Spray oder cremige Produkt entweder direkt ins Haar oder in die Handflächen. Ich mag es lieber, erst eine kleinere Menge zwischen den Händen zu verreiben, so benutzt man nicht zu viel aufeinmal.
  4. In der Regel genügt eine haselnussgroße Portion. Verwenden Sie das Produkt immer sparsam, da das Haar sonst fettig aussehen kann.
  5. Nun wird der Leave in Conditioner in das handtuchtrockene Haar eingearbeitet: verteilen Sie das Produkt dabei möglichst gleichmäßig und fokussieren Sie sich beim Auftrag auf die Längen und Spitzen. Sparen Sie den Ansatz und die Kopfhaut aus.
  6. Abschließend können Sie Ihre Haar wie üblich kämmen und nach Wunsch stylen.

Klassischer Conditioner vs. Leave-in Conditioner: Welche Pflegespülung ist besser?

Hier gibt es kein besser oder schlechter. Weil die beiden Haarpflegeprdoukte zu verschiedenen Zwecken eingesetzt werden, kann man ihre Effektivität auch nicht miteinander vergleichen – ganz einfach.

Welche Arten Leave-in-Conditioner gibt es?

Nanoil-Keratin-Haarmaske
Vergessen Sie trotz Leave-in-Spray die regelmäßige Haarkur nicht!

Es gibt unterschiedliche Texturen, die sich nach Haartyp und persönlichem Geschmack auswählen lassen. So sind neben cremigen Haarlotionen und Balsams auch Sprays auf dem Markt erhältlich.

An den unterschiedlichen Texturen kann man sich orientieren, möchte man das passende Produkt für den eigenen Haartyp finden. Für feines Haar ist dabei eine leichte Sprühkur zu empfehlen, um dem Haar kein Volumen zu nehmen oder zu stark zu fetten. Dickes, aber auch trockenes Haar kommt oft mit Cremes am besten zurecht, die das Haar bändigen und intensiv pflegen.

Jedoch kann natürlich auch feines Haar trocken sein. In diesem Falle heißt es, ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren bis Sie ein nicht beschwerendes, aber pflegendes Produkt gefunden haben. Ich schwöre auf das Giovanni UltraMoist Spray, lesen Sie dazu weiter unten mehr.

Silikone in Leave-in-Conditioner – ja oder nein?

Um das Thema Silikone in Kosmetikprodukten wird ja schon lange ein Debatte geführt. Ob Sie Silikone in Ihren Haarpflegeprodukten verwenden wollen oder nicht, bleibt Ihnen überlassen.

Zum einen können insbesondere feine Haare durch Silikone noch platter werden, weil diese sich auf Haar und Kopfhaut ablagern. Jedoch schenken sie zugleich viel Glanz und ein weiches Finish, was bei sehr dickem und strohigem Haar von Vorteil sein kann.

In jedem Fall sollten Sie nur hochwertige Silikone benutzen: es gibt nämlich verschiedene Arten von Silikonen, von denen sich die hochwertigen einfach aus dem Haar auswaschen lassen.

Ersetzt ein Leave-in-Conditioner meinen normalen Conditioner?

Nein, auf keinen Fall! Zu jedem Haarwaschgang gehört die Anwendung eines gängigen Conditioners dazu. Nach dem Waschen ist die Haarstruktur aufgeraut, da das Shampoo die oberste Schuppenschicht geöffnet hat, um jeglichen Schmutz von Kopfhaut und Haarsträhnen zu beseitigen.

Dann wird eine abschließende Versiegelung der Schuppenschicht benötigt, damit die Haaroberfläche geschlossen ist und damit weniger anfällig für Haarbruch und Spliss ist. Ein Leave-in-Conditioner ist kein Ersatz für einen normalen Conditioner, sondern vielmehr eine nützliche Ergänzung der Haarpflege.

Bester Leave in Conditioner?

Besonders gute Erfahrungen habe ich mit dem Giovanni Haircare UltraMoist Leave-in Spray gemacht. Es verfügt über eine feine, schwerelose Sprühtextur, aber ist gleichzeitig sehr nährstoffreich und pflegend. Neben Olivenöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin ist reichhaltiges Avocadoöl enthalten.

Ich sprühe es auch gerne zwischendurch ins Haar, wenn ich das Gefühl habe, es sieht trocken aus. Sofort glänzt es, ist superweich und hat eine bessere Elastizität. Zudem kann es auch als Hitzeschutzspray angewendet werden.

Die Marke ist eine Mischung aus Naturkosmetik mit ethischen Richtwerten und luxuriöser Haarpflege in Friseurqualität.

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