Was ist eine rotierende Warmluftbürste?
Eine rotierende Warmluftbürste verbindet Föhn und Rundbürste in einem Gerät. Während warme Luft durch die Bürste strömt und das Haar trocknet, dreht sich der Bürstenkopf automatisch. Dadurch wird die Strähne um die Rundbürste geführt und gleichzeitig geglättet und geformt.
Das macht das Styling vor allem für diejenigen einfacher, denen die gleichzeitige Arbeit mit Föhn und Rundbürste schwerfällt.
Typische Ergebnisse sind:
- mehr Volumen am Haaransatz
- ein glatter, voluminöser Blowout
- nach innen oder außen geschwungene Spitzen
- weiche Wellen
- ein glatteres Finish bei leicht welligem oder frizzy Haar
Bei guten Modellen lässt sich die Drehrichtung wechseln. Das ist besonders praktisch, weil sich beide Kopfseiten gleichmäßig stylen lassen.
Rotierende Warmluftbürste oder normale Warmluftbürste – was ist besser?
Bei einer normalen Warmluftbürste wird der Bürstenkopf von Hand durch das Haar gedreht. Eine rotierende Warmluftbürste übernimmt diese Bewegung automatisch.
Das macht die rotierende Variante besonders interessant, wenn Sie einen klassischen Rundbürsten-Look mit Volumen und geschwungenen Spitzen möchten.
Eine nicht rotierende Warmluftbürste bietet dagegen häufig etwas mehr Kontrolle beim gezielten Formen einzelner Haarpartien.
Welche Variante besser ist, hängt deshalb vor allem vom gewünschten Styling ab. Für einen unkomplizierten Blowout mit viel Volumen bevorzuge ich persönlich die rotierende Bürste.
Welche rotierende Warmluftbürste passt zu welchem Haartyp?
Nicht jede Warmluftbürste passt gleich gut zu jedem Haar. Entscheidend sind vor allem Haarlänge, Haarstärke, Bürstendurchmesser und die regulierbare Wärmeleistung.
Rotierende Warmluftbürste für feines Haar
Bei feinem Haar ist maximale Leistung nicht automatisch besser. Wichtig ist, dass sich Wärme und Luftstrom gut dosieren lassen.
Die BaByliss Big Hair Dual AS952E gefällt mir hier besonders gut. Mit 650 Watt arbeitet sie etwas zurückhaltender als die beiden 1000-Watt-Modelle und besitzt trotzdem zwei rotierende Bürsten mit 40 und 50 mm.
Wer zusätzlich am Haaransatz möglichst viel Volumen erzeugen möchte, findet im Remington AS8811 mit seinem Ansatz-Booster eine interessante Alternative.
Rotierende Warmluftbürste für dickes oder langes Haar
Bei langem oder kräftigem Haar würde ich eher zu einem leistungsstärkeren Modell und einer großen Rundbürste greifen.
Sowohl der Remington AS8811 als auch die Rowenta CF9540 arbeiten mit 1000 Watt und besitzen einen 50-mm-Bürstenaufsatz.
Sehr dickes oder noch stark nasses Haar würde ich trotzdem zunächst mit einem normalen Föhn vortrocknen. Die Warmluftbürste kann sich anschließend auf Glättung, Volumen und Form konzentrieren.
Rotierende Warmluftbürste für kurze Haare oder Bob
Bei kürzerem Haar ist eine kleinere Rundbürste meist einfacher zu handhaben.
Ein Durchmesser um 40 mm lässt sich näher am Ansatz führen und eignet sich besser für einen Bob, einen Pony oder stärker nach innen beziehungsweise außen geformte Spitzen.
Remington, BaByliss AS952E und Rowenta bringen jeweils eine 40-mm-Bürste mit und sind deshalb flexibler als Modelle, die ausschließlich eine große 50-mm-Bürste besitzen.
Welche Warmluftbürste eignet sich bei Frizz?
Bei Haar, das schnell statisch wird oder zu Frizz neigt, würde ich auf eine Ionenfunktion und ein möglichst gleichmäßiges Styling achten.
Die Rowenta CF9540 kombiniert eine Ionen-Technologie mit Naturborsten sowie einer Keratin- und Arganöl-Beschichtung.
Die BaByliss Hydro Fusion AS773E richtet sich mit ihrer Plasma-Technologie besonders an Nutzerinnen, die sich ein glattes, geschmeidiges Finish und weniger Frizz wünschen.
Worauf sollte man beim Kauf einer rotierenden Warmluftbürste achten?
Die beste Warmluftbürste ist nicht unbedingt die mit der höchsten Wattzahl oder den meisten Aufsätzen. Sie sollte vor allem zur eigenen Haarlänge und Haarstruktur passen.
Bürstendurchmesser
Große Rundbürsten mit etwa 50 mm eignen sich besonders für mittellanges und langes Haar. Sie erzeugen einen großzügigen Blowout mit Volumen und weichem Schwung.
Eine kleinere Bürste um 40 mm ist praktischer für kürzeres Haar, einen Bob, einen Pony oder stärker geformte Spitzen.
Zwei Bürstengrößen machen eine Warmluftbürste deshalb deutlich vielseitiger.
Leistung
Mehr Leistung kann bei langem und kräftigem Haar hilfreich sein, weil mehr Luft zur Verfügung steht.
Bei feinem oder normalem Haar reichen häufig auch geringere Wattzahlen vollkommen aus. Entscheidend ist deshalb nicht allein die Zahl auf der Verpackung, sondern wie gut sich das Gerät auf den eigenen Haartyp abstimmen lässt.
Rotation in beide Richtungen
Eine umschaltbare Drehrichtung gehört für mich zu den wichtigsten Funktionen.
Dadurch lassen sich beide Kopfseiten leichter symmetrisch stylen und die Spitzen können gezielt nach innen oder außen gedreht werden.
Temperatur- und Kaltstufe
Mehrere Wärmestufen ermöglichen es, die Belastung an Haarstruktur und Styling anzupassen.
Eine Kaltstufe ist praktisch, um eine bereits geformte Strähne zum Abschluss abzukühlen. Das kann helfen, Schwung und Form besser zu erhalten.
Ionen-Technologie
Eine Ionenfunktion kann dazu beitragen, statische Aufladung und Frizz zu reduzieren. Besonders bei trocken wirkendem oder schnell fliegendem Haar kann das einen sichtbaren Unterschied beim Finish machen.
Sie ersetzt allerdings keine gute Haarpflege und auch keinen Hitzeschutz.
Aufsätze
Wer hauptsächlich einen klassischen Blowout möchte, kommt mit ein oder zwei Rundbürsten meist gut aus.
Zusätzliche Aufsätze sind sinnvoll, wenn Sie auch gezielt am Ansatz arbeiten oder unterschiedliche Stylingformen ausprobieren möchten.
Der Remington AS8811 hebt sich in unserem Vergleich beispielsweise durch seinen zusätzlichen Ansatz-Booster ab.
Handhabung
Gewicht, Griff, Kabellänge und ein drehbares Kabelgelenk wirken beim Kauf zunächst nebensächlich, machen sich im Alltag aber schnell bemerkbar.
Gerade bei langem Haar wird die Bürste mehrere Minuten am Stück gehalten. Ein gut ausbalanciertes Gerät ist dann deutlich angenehmer.
Ist eine rotierende Warmluftbürste schädlich für die Haare?
Auch eine Warmluftbürste arbeitet mit Wärme und kann das Haar bei falscher Anwendung belasten. Sie ist deshalb nicht automatisch unschädlich.
Im Vergleich zu Stylinggeräten, bei denen sehr heiße Platten oder Heizstäbe direkt auf dem Haar liegen, arbeitet eine Warmluftbürste jedoch anders: Das Haar wird hauptsächlich durch einen warmen Luftstrom getrocknet und gleichzeitig geformt.
Wie schonend das Styling tatsächlich ist, hängt vor allem von der Anwendung ab.
So reduzieren Sie die Hitzebelastung

- Verwenden Sie einen geeigneten Hitzeschutz.
- Beginnen Sie möglichst mit einer niedrigeren Wärmestufe.
- Bearbeiten Sie dieselbe Strähne nicht unnötig lange.
- Lassen Sie stark nasses Haar zunächst etwas vortrocknen.
- Reinigen Sie die Bürste regelmäßig von Haaren und Stylingrückständen.
- Nutzen Sie die Kaltstufe zum Abschluss, statt die Strähne länger mit warmer Luft zu behandeln.
Besonders bei sehr trockenem, blondiertem oder bereits geschädigtem Haar würde ich nicht täglich mit hoher Wärme stylen.
Eine Warmluftbürste sollte das Styling erleichtern – nicht dazu führen, dass das Haar jeden Morgen unnötig lange erhitzt wird.
Wie benutzt man eine rotierende Warmluftbürste richtig?
Für das beste Ergebnis sollte das Haar handtuchtrocken oder bereits leicht vorgetrocknet sein.
Kämmen Sie das Haar zunächst vorsichtig durch und teilen Sie es anschließend in mehrere Partien. Je kleiner die einzelnen Strähnen sind, desto kontrollierter lässt sich das Haar formen.
Setzen Sie die Bürste am Ansatz oder in der gewünschten Haarpartie an und aktivieren Sie die Rotation. Führen Sie die Bürste langsam durch die Strähne.
Für Volumen am Ansatz können Sie die Strähne leicht vom Kopf weg anheben. Die Spitzen lassen sich je nach Drehrichtung nach innen oder außen formen.
Bei langem und kräftigem Haar ist es meist sinnvoll, zunächst stärker vorzutrocknen. Dadurch muss die Warmluftbürste weniger Trocknungsarbeit übernehmen und das Styling geht schneller.
Zum Abschluss können Sie die geformte Strähne mit der Kaltstufe abkühlen.
Was kann man mit einer rotierenden Warmluftbürste stylen?
Eine rotierende Warmluftbürste ist vor allem dann stark, wenn Sie sich einen glatten, voluminösen Föhn-Lookwünschen. Sie trocknet und formt das Haar gleichzeitig und ersetzt damit bei vielen Stylings die Kombination aus Föhn und Rundbürste.
Besonders gut eignet sie sich für:
- Volumen am Ansatz und in den Längen
- einen glatten Blowout mit Schwung
- nach innen oder außen gedrehte Haarspitzen
- einen voluminösen Bob
- weiche, locker fallende Wellen
- ein glatteres Finish bei leicht welligem oder frizzy Haar
Gerade bei mittellangem und langem Haar lässt sich mit einer großen Rundbürste sehr schön Volumen aufbauen. Kleinere Bürstendurchmesser sind dagegen praktischer für einen Bob, einen Pony oder wenn die Spitzen stärker geformt werden sollen.
Kann man mit einer rotierenden Warmluftbürste Locken machen?
Klassische, definierte Locken sind nicht ihre Stärke. Dafür eignen sich ein Lockenstab oder ein spezieller Multi-Styler besser.
Mit einer rotierenden Rundbürste entstehen eher große, weiche Wellen und geschwungene Spitzen. Je kleiner der Bürstendurchmesser und je kürzer die bearbeitete Haarsträhne, desto stärker fällt die Bewegung im Haar aus.
Wer vor allem einen natürlichen Blowout wie nach dem Friseurbesuch möchte, ist mit einer rotierenden Warmluftbürste deshalb meist besser beraten als jemand, der ausgeprägte Locken stylen möchte.
So gelingt ein schöner Blowout
Am besten funktioniert die Warmluftbürste auf handtuchtrockenem oder bereits leicht vorgetrocknetem Haar. Teilen Sie das Haar in einzelne Partien und arbeiten Sie Strähne für Strähne.
Für mehr Volumen setzen Sie die Bürste nah am Haaransatz an und ziehen die Strähne langsam nach oben und außen. Die Spitzen können Sie anschließend je nach gewünschtem Look nach innen oder außen drehen lassen.
Bei langem oder kräftigem Haar empfehle ich, das Haar vorher mit dem Föhn etwas stärker vorzutrocknen. Die Warmluftbürste muss dann nicht mehr die gesamte Trocknungsarbeit übernehmen und kann sich auf das eigentliche Styling konzentrieren.
Zum Abschluss kann die Kaltstufe helfen, die geformte Strähne abzukühlen und den Schwung etwas besser zu fixieren.
Wie reinigt man eine Warmluftbürste?
Eine saubere Bürste funktioniert besser und lässt sich angenehmer durch das Haar führen.
Ziehen Sie vor der Reinigung immer den Netzstecker und lassen Sie das Gerät vollständig abkühlen.
Entfernen Sie anschließend Haare, die sich zwischen den Borsten angesammelt haben. Dafür eignet sich je nach Bürste beispielsweise ein grobzinkiger Kamm oder ein Bürstenreiniger.
Das Gehäuse und geeignete Aufsätze können vorsichtig mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt werden.
Wichtig: Elektrische Teile oder Aufsätze sollten nicht einfach in Wasser oder Seifenlauge eingelegt werden.Beachten Sie immer die Reinigungshinweise des jeweiligen Herstellers.
Auch Stylingprodukte können sich mit der Zeit an der Bürste ablagern. Eine regelmäßige Reinigung verhindert, dass diese Rückstände beim nächsten Styling wieder im Haar verteilt werden.
Die besten rotierenden Warmluftbürsten im Detail
Remington Keratin Protect AS8811
Die Remington Keratin Protect AS8811 ist für mich der beste Allrounder in diesem Vergleich. Mit 1000 Watt besitzt sie genügend Leistung, um handtuchtrockenes Haar gleichzeitig zu trocknen und in Form zu bringen.
Besonders praktisch finde ich die beiden rotierenden Rundbürsten mit 40 und 50 mm Durchmesser. Die größere Bürste bringt Volumen und Schwung in mittellanges und langes Haar, während sich mit der kleineren Bürste auch kürzere Partien und stärker geformte Spitzen gut stylen lassen. Die Drehrichtung kann dabei ganz einfach gewechselt werden.
Ein echtes Plus ist der zusätzliche Ansatz-Booster. Wer feines Haar hat und vor allem am Haaransatz mehr Fülle möchte, bekommt damit eine Funktion, die viele andere rotierende Warmluftbürsten nicht bieten.
Die Keramikbeschichtung der Bürsten ist zusätzlich mit Keratin und Mandelöl angereichert. Zusammen mit der Kaltluftfunktion lässt sich so ein glattes, glänzendes Finish erzielen, ohne das Haar unnötig lange mit Hitze zu bearbeiten.
Mein Fazit:
"Mein Favorit für alle, die eine vielseitige rotierende Warmluftbürste suchen. Die beiden Bürstengrößen funktionieren bei unterschiedlichen Haarlängen, während der Ansatz-Booster gerade feinem Haar zusätzlich Volumen gibt. Keratin, Mandelöl und Keramikbeschichtung machen den AS8811 auch bei trockenem und widerspenstigem Haar interessant."
BaByliss Big Hair Dual AS952E
Die BaByliss Big Hair Dual AS952E konzentriert sich auf das, was eine gute rotierende Warmluftbürste können sollte: Volumen, Schwung und einen klassischen Föhn-Look.
Im Lieferumfang befinden sich zwei rotierende Keramikbürsten mit 40 und 50 mm Durchmesser. Damit kann die Bürstengröße passend zur Haarlänge gewählt werden. Auch die Drehrichtung lässt sich wechseln – sehr praktisch, wenn die Spitzen auf beiden Kopfseiten gleichmäßig nach innen oder außen fallen sollen.
Mit 650 Watt ist der BaByliss schwächer als Remington und Rowenta. Das muss aber kein Nachteil sein. Gerade bei feinem bis normalem Haar ist weniger Leistung oft völlig ausreichend. Sehr dickes oder noch stark nasses Haar würde ich dagegen vorher gut vortrocknen.
Die Ionen-Technologie hilft dabei, statische Aufladung und Frizz zu reduzieren. Zwei Wärmestufen und eine Kaltluftstufe geben zusätzlich Kontrolle beim Styling und Fixieren der Frisur.
Mein Fazit:
„Der BaByliss gefällt mir besonders für feines bis normales Haar. Mit 40 und 50 mm stehen zwei sinnvolle Bürstengrößen zur Verfügung und dank der Rotation in beide Richtungen lassen sich Spitzen nach innen oder außen formen. Eine schöne Wahl für Volumen und einen klassischen Föhn-Look.“
Rowenta Brush Activ’ Premium Care CF9540
Die Rowenta Brush Activ’ Premium Care CF9540 ist meine dritte Empfehlung und richtet sich besonders an alle, denen neben Volumen auch ein glänzendes und möglichst gepflegtes Finish wichtig ist.
Mit 1000 Watt gehört die Rowenta zu den leistungsstärkeren Modellen im Vergleich. Zwei automatisch rotierende Keramikbürsten mit 40 und 50 mm Durchmesser ermöglichen das Styling unterschiedlicher Haarlängen. Die Bürsten können sich außerdem in beide Richtungen drehen.
Besonders interessant ist die Kombination aus Naturborsten, einer Beschichtung mit Keratin und Arganöl sowie doppelter Ionen-Technologie. Dadurch soll statische Aufladung reduziert und das Haar beim Styling glatter und leichter frisierbar werden.
Drei Geschwindigkeits- und Temperatureinstellungen erlauben eine gute Anpassung an das eigene Haar. Zum Schluss kann das Styling mit Kaltluft fixiert werden.
Was der Rowenta im Vergleich zum Remington fehlt, sind zusätzliche Aufsätze wie ein Ansatz-Booster. Wer dagegen hauptsächlich eine hochwertige rotierende Rundbürste für Volumen, Glanz und einen klassischen Blowout sucht, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Mein Fazit:
„Eine sehr gute Empfehlung, wenn Glanz und ein gepflegtes Finish im Vordergrund stehen. Naturborsten, Keratin- und Arganöl-Beschichtung sowie die doppelte Ionen-Technologie sind besonders bei Haar interessant, das schnell frizzy oder statisch wird. Mit 1000 Watt eignet sich die Rowenta auch gut für kräftigeres Haar.“
BaByliss Hydro Fusion AS773E – meine Empfehlung bei Frizz
Wer vor allem mit trocken wirkendem, widerspenstigem oder schnell frizzy werdendem Haar kämpft, sollte sich außerdem die BaByliss Hydro Fusion AS773E ansehen.
Anders als die beiden BaByliss-Bürstenaufsätze des AS952E arbeitet der Hydro Fusion mit einer großen rotierenden 50-mm-Keramikbürste. Damit ist er besonders auf glatte, voluminöse Föhnfrisuren bei mittellangem und langem Haar ausgerichtet.
Das Besondere ist die Advanced Plasma Technology. Ein duales Ionensystem soll dabei helfen, die Feuchtigkeitsbalance des Haares zu unterstützen und Frizz während des Stylings zu reduzieren. Dazu kommen zwei Wärmestufen, eine Kaltstufe und zwei Rotationsgeschwindigkeiten.
Durch die große Bürste ist der Hydro Fusion weniger vielseitig als unser BaByliss AS952E – für einen geschmeidigen, glänzenden Blowout ist er dafür besonders interessant.
Mein Fazit:
„Meine Spezialempfehlung für trocken wirkendes und frizzy Haar. Wer keine verschiedenen Aufsätze benötigt und vor allem ein glattes, geschmeidiges Föhn-Finish möchte, bekommt hier eine interessante Alternative.“
Häufige Fragen zu rotierenden Warmluftbürsten
Welche rotierende Warmluftbürste ist die beste?
Unser Favorit ist die Remington Keratin Protect AS8811. Sie kombiniert 1000 Watt mit rotierenden 40- und 50-mm-Bürsten sowie einem zusätzlichen Ansatz-Booster. Dadurch ist sie für unterschiedliche Haarlängen und Stylingziele besonders vielseitig.
Welche rotierende Warmluftbürste eignet sich für feines Haar?
Für feines bis normales Haar gefällt uns die BaByliss Big Hair Dual AS952E besonders gut. Sie arbeitet mit 650 Watt und besitzt zwei rotierende Bürsten mit 40 und 50 mm Durchmesser.
Welche Warmluftbürste eignet sich für lange und dicke Haare?
Bei langem oder kräftigem Haar sind leistungsstärkere Modelle mit großer Rundbürste praktisch. Der Remington AS8811 und die Rowenta CF9540 besitzen jeweils 1000 Watt und einen 50-mm-Bürstenaufsatz.
Benutzt man eine Warmluftbürste auf nassem oder trockenem Haar?
Am besten funktioniert eine Warmluftbürste auf handtuchtrockenem oder leicht vorgetrocknetem Haar. Tropfnasses Haar verlängert die Stylingzeit unnötig. Vollständig trockenes Haar kann dagegen je nach gewünschtem Styling ebenfalls bearbeitet werden, wenn das Gerät und die Herstellerhinweise dies vorsehen.
Kann man mit einer rotierenden Warmluftbürste Locken machen?
Für definierte Locken ist eine rotierende Warmluftbürste nicht die erste Wahl. Sie erzeugt eher große Wellen, Volumen und geschwungene Spitzen. Für klassische Locken eignet sich ein Lockenstab oder Multi-Styler besser.
Welche Bürstengröße ist die richtige?
Eine 50-mm-Rundbürste eignet sich besonders für mittellanges und langes Haar sowie einen großzügigen Blowout. Rund 40 mm sind flexibler bei einem Bob, kürzerem Haar, Ponys oder stärker geformten Spitzen.
Ist eine Warmluftbürste schonender als ein Glätteisen?
Die Geräte arbeiten unterschiedlich. Beim Glätteisen liegen heiße Platten direkt am Haar, während eine Warmluftbürste hauptsächlich mit warmer Luft arbeitet. Trotzdem kann auch eine Warmluftbürste das Haar durch zu viel Wärme belasten. Hitzeschutz und eine passende Temperatur bleiben deshalb wichtig.
Was bringt die Ionenfunktion bei einer Warmluftbürste?
Eine Ionenfunktion kann helfen, statische Aufladung und Frizz zu reduzieren. Das Haar kann dadurch glatter und weniger fliegend wirken. Besonders bei trocken wirkendem oder schnell statischem Haar ist diese Funktion interessant.
Weitere Beiträge, die Sie interessieren könnten
Die Warmluftbürste ist eine von zahlreichen Schönheitswaffen, die ich bereits testen und vergleichen konnte. Nachfolgend habe ich weitere Beiträge für Sie zusammengetragen, die Sie interessieren könnten:
- Glättbürste
- Dyson Airwrap
- Lockenstab
- Trockenhaube – schonend trockene Haare und weniger Spliss
- Haartrockner/ Föhn
- Elektrische Lockenwickler
- Mini-Glätteisen
- Welleneisen
Haben Ihnen meine Tipps geholfen? Wenn ja, freue ich mich über Ihre positive Bewertung! Klicken Sie jetzt ganz rechts auf „5 Sterne“. Vielen lieben Dank!
*= Affiliate Link



(22 Bewertung(en), im Durchschnitt: 4,64 von 5)