Silicea: Mit Kieselsäure endlich glänzendes Haar und stabile Fingernägel

Die meisten Frauen träumen wohl von tollen, glänzenden Haaren und festen Fingernägeln, die nicht ständig abbrechen. Häufig wird Kieselsäure bei diesen Wünschen als absolute Wunderwaffe vorgeschlagen.

Doch ist die Einnahme wirklich unbedenklich und was muss beachtet werden? Soll die Kieselsäure als Schüssler-Salz oder lieber als Gel eingenommen werden?

Bringen fertige Produkte mit Kieselsäure auch etwas? All diesen Fragen sind wir auf den Grund gegangen und wir verschaffen Ihnen hier einen kleinen Überblick.

Was ist Kieselsäure?

Glänzendes Haar durch KieselsäureKieselsäure, auch Silicea genannt, ist ein Spurenelement. Es handelt sich genauer gesagt um eine Verbindung aus Silicium, Wasser und Sauerstoff. Die sehr kleinen Partikel können gut vom Körper aufgenommen werden.

Dieses Spurenelement braucht der Körper für den Aufbau von neuen Zellen für ein gesundes Wachstum. Es wird für Haut, Haare und Nägel unbedingt benötigt. Das Bindegewebe soll fester werden und auch die Knochen profitieren durch mehr Stabilität von Kieselsäure.

Eine gesunde Ernährung hilft dabei, den Bedarf zu decken. Viel Kieselsäure findet sich vor allem in Haferprodukten, Kartoffeln mit Schale und Vollkorngetreide.

Pflanzliche Kieselsäure wird dabei übrigens besser vom Körper aufgenommen als die in Apotheken und Reformhäusern erhältlichen Produkte. Trotzdem sind diese Präparate nicht zwangsläufig schlecht.

Probieren Sie zum Beispiel mal Ackerschachtelhalm. Es enthält 7% Kieselsäure.

Wie werden Silicea Produkte angewendet?

Je nach Darreichungsform sind Kapseln und Gel unterschiedlich zu dosieren. Die Packungsbeilage sollte hier unbedingt beachtet werden, denn viel hilft nicht viel, sondern kann eher schaden.

Damit die Kieselsäure optimal verwertet werden kann, sollte sie zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden. 50 bis 100 mg Kieselsäure reichen im Normalfall zur Ergänzung aus.

Straffe Haut, schönes Haar und tolle Nägel

Da Kieselsäure wirklich ein wichtiger Bestandteil unseres Körpers ist und zudem viel Feuchtigkeit bindet, kann eine Kur mit Silicea durchaus sinnvoll sein, wenn die Haut besonders fahl aussieht oder die Nägel brüchig sind.

Selbstverständlich können auch andere Mangelerscheinungen daran schuld sein, weshalb ein Arztbesuch immer eine gute Idee ist.

Tests haben ergeben, dass eine längere Einnahme von Kieselsäure nachweislich die Haare dicker werden lässt. Zwar lassen sich keine Wunder erreichen, jedoch ist auch eine minimale Verdickung jedes Haars wertvoll, da es hier auf die Masse ankommt. Silicea-Gel kann übrigens auch einfach dem Lieblingsshampoo zugesetzt werden für einen besseren Effekt.

Viele Hersteller von Nagellacken fügen Silicea auch ihren Produkten bei, um die Nägel zu stärken. Die Einnahme ist allerdings deutlich effektiver und sollte über mehrere Monate erfolgen.

Cremes mit Silicea werden vor allem bei Cellulitis und schlaffer Haut eingesetzt. Auch hier ist eine zusätzliche, innere Einnahme sinnvoll.

Der Unterschied zwischen Kieselsäure und Kieselerde

Wenn Sie sich entschlossen habe, die Schönheit von Haut, Haaren und Fingernägeln mit Kieselsäure zu unterstützen, dann werden Sie feststellen, dass es sehr viele Produkte gibt.

Damit Sie den Überblick behalten, erklären wir Ihnen hier, warum Kieselsäure der Kieselerde vorzuziehen ist. Denn häufig denken Anwender, dass es sich um das gleiche Produkt handelt, und verstehen dann gar nicht, warum die Wirkung nicht wie erwünscht ausfällt.

In Kieselerde ist deutlich weniger Silizium enthalten, sodass Sie deutlich mehr Produkt brauchen würden, um eine optimale Versorgung zu erreichen. Der größte und somit wichtigste Unterschied zwischen der pulverigen Kieselerde und flüssiger Kieselsäure ist die Größe der Primärteilchen.

In Kieselsäure-Gel sind sie rund 1800-mal kleiner als in Kieselerde. Dadurch kann das wichtige Silizium deutlich besser vom Darm absorbiert und verwertet werden.

Auch chemisch unterscheiden sich Kieselsäure und Kieselerde ein wenig aufgrund der Zusammensetzung. Kieselerde ist eine Verbindung aus Silizium und Sauerstoff. Die meisten Produkte enthalten zudem unspezifische Mineralien und Sedimente. Häufig sind Spuren von Eisen, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Kaolin und Aluminium enthalten.

Die kristalline Form weist scharfe Kanten auf, durch die die Aufnahme im Körper zusätzlich erschwert wird. Die starren und reaktionsträgen Verbindungen lassen sich nicht gut aufspalten.

Bei Kieselsäure sind nur Silizium, Sauerstoff und Wasser enthalten. In feinstverteilter Form ist die Kieselsäure so besonders gut vom Körper aufzunehmen. Die kolloidale Form ist irgendwo zwischen fest und flüssig angesiedelt, sodass Kieselsäure meist gelartig aussieht.

Durch die winzigkleinen Teilchen ist Kieselsäure sehr bindungsfähig. Sie ist quellungsfördernd und stabilisiert dadurch das kolloidale Wasser-Eiweiß-System im Körper.

Interessant ist auch, was Kieselsäure in der äußerlichen Anwendung leisten kann. 1 g Kieselsäure ist in der Lage, eine reaktionsfähige Oberfläche von unglaublichen 300 qm zu bilden. Dadurch werden Flüssigkeiten und Giftstoffe besonders wirkungsvoll gebunden. Dies ist besonders bei Ekzemen und kleinen Verletzungen wertvoll.

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Schlagwörter: Fingernägel, nägel

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