Wozu dienen Nachtcremes in der Hautpflege? Infos zur richtigen Nachtpflege

Wer seine Haut optimal pflegen will, greift natürlich zu Hautcreme. Die meisten Anbieter haben schöne Hautpflege-Serien, die in Tages- und Nachtcreme unterteilt sind.

Denn eine Nachtcreme ist deutlich reichhaltiger als eine Tagespflege. Die Haut ist nachts viel aufnahmefähiger, weshalb besonders gerne pflegende Öle für Nachtcremes verwendet werden. Zu beliebten Hautpflegeölen gehören etwa Arganöl, Mandelöl oder Jojobaöl.

Tagescremes dagegen sind weniger reichhaltig formuliert, um einen fettigen Glanz der Haut am Tage zu vermeiden.

Hautpflege für die Nacht

Oft sind Produkte aus einer Serie optimal aufeinander abgestimmt, womit die Haut eine maßgeschneiderte Pflege erfährt und sie außerdem nicht unnötig irritiert wird.

Denn ein Wechsel der Wirkstoffe kann unschöne Hautreaktionen wie Rötungen oder auch Pickel und Mitesser zur Folge haben. Da bei Tages- und Nachtcreme einer Pflegelinie ähnliche Stoffe verwendet werden, ist hier die Gefahr geringer.

Allerdings lässt sich mit etwas Know-how auch eine individuelle Pflegeroutine zusammenstellen. Dazu müssen Sie wissen, welchen Hauttypen Sie besitzen. Außerdem ist es immer ratsam, genau zu beobachten, wie die eigene Haut auf bestimmte Inhaltsstoffe und Pflegegewohnheiten reagiert.

Warum ist eine Nachtcreme wichtig für die Haut?

Während der Körper sich ausruht, ist die Haut besonders aktiv, sie „arbeitet“. Im Schlaf wird das Wachstumshormon HGH ausgeschüttet, sodass kleine Zellschäden repariert werden können.

Zellschäden entstehen durch Witterungseinflüsse, UV-Licht und ähnliche Beanspruchungen. Um diese Schäden wieder auszugleichen, produziert die Haut im Schlaf vermehrt Kollagen und Antioxidantien. Deshalb sollte sie bei ihrer Arbeit mit einer hochwertigen Nachtcreme unterstützt werden.

Außerdem sollten Sie immer ein Gesichtsserum vor Ihrer Hautcreme verwenden. Dies versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit und bereitet sie zudem auf die nährende Nachtpflege vor. Aber auch tagsüber darf das Serum nicht fehlen! Wie man die Gesichtshaut richtig pflegt lernen Sie in unserem Beitrag zur optimalen Gesichtspflege.

Im Netz gibt es eine ganze Reihe von Websites, die sich speziell dem Thema Hautpflege und Hautpflegeprodukte widmen. Recht schön gemacht stellt zum Beispiel das Beauty-Magazin QD96.com diverse Hautpflege-Produkte für die Regeneration der Haut in der Nacht vor. So kann für jeden Hauttyp ganz leicht die richtige Nachtcreme herausgesucht werden.

Übrigens: ohne eine vorherige, gründliche Gesichtsreinigung kann die Haut die zugeführten Pflegestoffe nicht vollständig aufnehmen! Weiterhin sollte Hautcreme am besten kühl gelagert werden – dafür eignet sich etwa ein eigens dafür vorgesehener Makeup Kühlschrank.

Tages-und Nachtcreme – wo liegen die Unterschiede?

Wie bereits erwähnt, unterscheiden sich eine Gesichtscreme für tagsüber und eine Pflege für die Nacht in ihrer Zusammensetzung sowie ihrer Reichhaltigkeit.

Insbesondere für den Tag benötigt die Haut generell eher eine leichtere Pflege, die aber genügend Feuchtigkeit spendet. Der Fokus sollte hier daher weniger auf den Fettgehalt, sondern auf Feuchtigkeitsspender wie Hyaluronsäure gelegt werden.

Hinzukommt, dass Tagescremes oft auch antioxidative Inhaltsstoffe besitzen, die Einflüsse der Umwelt abfangen.Viele sind auch mit einem Lichtschutzfaktor versehen, um die Haut vor schädlicher Sonnenstrahlung zu schützen.

Ein weiterer Vorteil einer weniger schweren Tagescreme ist, das sie gut als Grundlage für das Make up verwendet werden kann. Indem sie schnell einzieht, drohen keine Schmierer und abgerollte Foundation.

Eine Nachtcreme enthält meist wertvolle Lipide, Öle und Enzyme wie etwa Coenzym Q10. Mittels dieser Wirkstoffe wird die Zellregeneration über Nacht vorangetrieben und die Haut in ihrem natürlichen Erneuerungsprozess tatkräftigt unterstützt. Mit einer guten Nachtpflege sieht der Teint am nächsten Morgen aufgepolstert und strahlend aus.

Die unterschiedlichen Hauttypen

Für pflegende Cremes wird zwischen unterschiedlichen Hauttypen entschieden. Es finden sich Produkte für normale, trockene und fettige Haut. Cremes für Mischhaut sind besonders sinnvoll, wenn eine fettige T-Zone vorhanden ist.

Natürlich werden auch parfümfreie Cremes für sensible Haut angeboten. Für reife Haut gibt es besonders reichhaltige Nachtcremes, die nicht nur viel Fett, sondern auch viel Feuchtigkeit enthalten.

Wer seinen Hauttyp gar nicht einschätzen kann, sollte sich beraten lassen. Denn die Wirksamkeit der Nachtpflege hängt sehr davon ab, dass sie auch richtig zur Haut passt.

Fettige Haut zum Beispiel würde mit einer Nachtcreme für reife Haut vollkommen aus dem Gleichgewicht geraten. Denn die an sich pflegenden Öle würden die Hautunreinheiten noch verstärken und die Poren verstopfen. Deshalb enthalten Cremes für fettige Haut regulierende Substanzen, die die Haut ins Gleichgewicht bringen sollen.

Trockene Haut braucht häufig sehr viel Feuchtigkeit und weniger Fett. Wer vor allem morgens unter Trockenheitsfältchen um die Augen und auf den Wangen leidet, braucht eine Nachtpflege mit sehr viel Feuchtigkeit. Nur wenn die Haut nachts gut durchfeuchtet wird, bleiben die Trockenheitsfältchen aus.

Hilfreich könnte nun noch unser Artikel zum Thema Augencreme sein!

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