Haarbruch, kaputte Haare – Was kann man tun und was hilft wirklich?

Der Winter setzt nicht nur der Haut zu, auch die Haare werden ordentlich strapaziert.

Der Wechsel von trockener Heizungsluft zu nasser oder gefrierender Kälte ist für das Haar besonders ungünstig.

Das Tragen von Mützen & Co sorgt dafür, dass die Haare einfach nicht mehr gut sitzen und platt anliegen.

Die Haare werden schnell fettig auf der Kopfhaut und die Haarlängen werden durch die Kälte strohig und trocken.

Auch durch ständiges Reiben der Haare auf den Schultern, kann es zu Haarbruch und Spliss führen.

Ombre-HaareDoch auch der Sommer hat so seine Tücken für die Haare, besonders im Urlaub.

Da sind ihre Haare dem Meerwasser oder Chlorwasser im Schwimmbad und der Sonne ausgesetzt.

Im ungünstigsten Fall neigen die Haare dann zu Haarbruch.

Sie tun also gut daran ihren Haaren etwas Gutes zu tun, damit sie wieder gesund und glänzend aussehen. Oder auch vorzubeugen, um den ungeliebten Haarbruch zu vermeiden.

Kaputte Haare, was kann man tun?

Kaputte Haare retten – was hilft?

Haare pflegenDurch das Tragen von Mützen können die Talgdrüsen auf der Kopfhaut nicht mehr so gut arbeiten. Normalerweise versorgen die Talgdrüsen das Haar und die Kopfhaut mit genau der richtigen Menge Fett, um gesund und schön zu bleiben.

Dadurch, dass wir unter der Mütze schwitzen, wird mehr Fett produziert und vor allem der Haaransatz wirkt schnell fettig.

Die Längen hingegen werden durch den Temperaturwechsel mehr ausgetrocknet.

Bitte greifen Sie in diesem Fall nicht einfach zu einem Shampoo für fettiges Haar, da Sie damit den trockenen Längen schaden.

Ideal sind Shampoos mit Kräuterauszügen, die Sie nur am Ansatz verwenden. Waschen Sie die Längen hingegen lieber mit einem Shampoo für strapaziertes Haar.

Eine Pflegespülung sollte immer nur auf die Haarlängen gegeben werdend und niemals auf den Haaransatz. Ihre Haare würden dadurch noch schneller fetten.

Wenn Ihre Haarlänge den Einsatz von zwei verschiedenen Shampoos nicht zulässt, können Sie die Talgproduktion auch anders in den Griff bekommen.

Wählen Sie ein mildes Shampoo!

Anschließend spülen Sie die Kopfhaut nach der Wäsche mit einer Essigspülung aus. Das glättet die Schuppenschicht und lässt die Haare glänzen.

Den Essig danach nicht auswaschen, der Duft verfliegt sehr schnell und ihre Haare fetten weniger.

Für eine Essigspülung geben Sie einfach ein halbes Glas Apfelessig auf einen halben Liter lauwarmes Wasser.

Kaputte Spitzen schneiden lassen

Im Frühling ist es Zeit, ein paar Zentimeter Haar zu opfern.

Einmal gespaltene Haarspitzen sind nicht mehr zu reparieren! Egal, was diverse Pflegeprodukte versprechen. Allerdings helfen Pflegeprodukte erneuten Spliss zu vermeiden.

Wenn Sie nicht viel Länge opfern wollen, fragen Sie Ihren Friseur nach einem sogenannten Spliss-Schnitt.

Dieser ist etwas aufwendig, aber hierbei werden nur die gespaltenen Haarspitzen entfernt.

Ein Haarschnitt mit der „heißen Schere“ kann Spliss nachhaltig entfernen. Beim Schneiden werden die Haarspitzen durch die Hitze quasi versiegelt und die Spitzen sind nicht mehr so anfällig.

Pflegen Sie trockene Spitzen und kaputte Haare mit Produkten, die keinen oder wenig Alkohol enthalten. Denn Alkohol trocknet die Haare aus und verschlimmert das Problem.

Auch zu heiße Föhnluft sollten Sie meiden. Gleiches gilt für Lockenstäbe und Glätteisen. Wenn Sie solche Stylinggeräte nutzen, verwenden Sie bitte immer einen Hitzeschutz und nutzen Sie solche Hilfen nicht täglich.

Haarpflege bei trockenen und kaputten Haaren

Perfekte Haarpflege
Perfekte Haarpflege

Speziell bei langen Haaren merkt man schnell, wenn die Pflegeprodukte nicht ausreichend wirken. Die Haare verlieren ihren Glanz, werden trocken, stumpf und lassen sich nur noch mit Gewalt durchkämmen.

Viele Frauen akzeptieren das als ‚Nebenwirkung‘ von langen Haaren.

Dabei können diese Begleiterscheinungen auch das Ergebnis von falschen Pflegeprodukten sein. Schauen Sie sich ihre Pflegeprodukte genauer an und entscheiden Sie sich für ein geeigneteres Haarpflegemittel.

Das 1×1 der Haarpflege

Die Basis einer guten Haarpflege bildet immer auch der Haarschnitt. Die trockenen, splissigen Haarspitzen müssen regelmäßig gekürzt werden.

Gerade Frauen mit langen Haaren lassen sich ihre Haare viel zu selten schneiden. Viele haben vermutlich etwas Angst vom Friseur zu einem ungewollten Umstyling überredet zu werden!

Friseure leben vor allem davon, dass sie Haare abschneiden. Je mehr umso „besser“. Dabei kann man das Kürzen der Spitzen auch ganz schnell und einfach zu Hause machen, ohne viel Geld für einen Frisör ausgeben zu müssen.

Natürlich müssen die Haare regelmäßig gewaschen werden und anstatt viele verschiedene Pflegeprodukte auf einmal zu verwenden, ist es viel besser nur 2-3 Produkte immer wieder zu wechseln.

Besonders empfehlenswert ist außerdem die Umstellung auf naturkosmetische Produkte. Viele chemische Haarpflegeprodukte helfen nämlich nur vorübergehend und können das Haar langfristig sogar schädigen.

Zudem wird häufig viel zu viel Haarshampoo auf einmal verwendet, lieber weniger benutzen und dies dann gründlich in die Haare einmassieren.

Alle Haarkosmetik-Produkte müssen gut ausgespült werden, außer Leave-In Produkte.

Extra Pflege für kaputte Haare

Wer seine Haarpracht regelmäßig mit natürlichen Haarpflege-Produkten behandelt, braucht eigentlich nicht viele Extras.

Allerdings können alle, die ihre Haare regelmäßig färben, sie häufig mit Hitze stylen oder sonst sehr beanspruchen, ihren Haaren eine extra Pflege gönnen.

Gegen trockene Spitzen hilft es zum Beispiel die Haarspitzen mit speziellem Haaröl oder auch Olivenöl einzumassieren.

Dies ist auch vor dem Stylen mit Glätteeisen & Co empfehlenswert, um Haarbruch zu vermeiden.

Zusätzlich können feuchtigkeitsspendende Haarkuren die müden Strähnen wieder munter machen.

Haarbruch – was jetzt getan werden kann

Während Spliss am Ende die Haarspitzen spaltet, kann Haarbruch überall im Haar und sogar am Ansatz auftreten. Meist deutet es sich durch weiße Pünktchen auf dem Haar an. Haarbruch meint wirklich, dass das ganze Haar knapp nach dem Ansatz oder in der Mitte durchbricht und in seiner gesamten Länge verloren ist.

Haarbruch entsteht nicht nur bei

  • sehr trockenen Haaren sondern auch nach
  • chemischen Behandlungen wie
  • Blondierungen,
  • Haare färben,
  • Dauerwelle sowie
  • bei allen Hitzebehandlungen und mit dem Glätteisen
  • Strähnchen
  • Sonne in Verbindung mit Meerwasser oder Clor.

Hier hilft seit einiger Zeit das neue Wundermittel Olaplex!

Olaplex ist eine patentierte Formel mit der zerstörte Dislfuidbrücken im Haar wieder repariert werden können. Olaplex wird sehr häufig während des Färbe- oder Blondierprozesses begleitend eingesetzt, um dem Haarbruch vorzubeugen. Sind die Haare bereits geschädigt kann es auch ohne die erwähnten Behandlungen als Reparaturkur angewendet werden.

Olaplex ist eine dreistufiges System, wobei Olaplex No 1 und 2 in der Regel friseurexklusiv angeboten werden.

Olaplex No 3 ist für die eigene Behandlung zuhause gedacht.

Im Grunde ist in allen drei Stufen der Wirkstoff in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten. Als Reparaturkur für geschädigte Haare würde ich schon die Behandlung von No 1 und 2 empfehlen.

Alternativ können Sie sich auch über die beiden alternativen und ebenfalls dreistufigen Systeme Fibreplex und Keraphlex bei uns informieren.

Weitere Anleitungen und Beiträge, die interessant sein können

Neben diesem Beitrag über Haarbruch und kaputte Haare haben wir noch eine Reihe weiterer Beiträge zu speziellen Themen der Haarfarben, die für Sie von Interesse sein könnten:

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unannehmbar (bitte Feedback per Email senden!)schlechtmittelmäßiggutdanke, sehr gute Tipps! (7 Bewertung(en), im Durchschnitt: 4,86 von 5)
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